| Bekenntnis der
Euroteam Mission e.V. Das
Wesen des Glaubens - 1-4
Artikel 1 Wir glauben, dass es nur einen
lebendigen und wahren Gott in drei Personen
dargestellt gibt: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Artikel 2 Wir glauben, dass der Sohn Gottes
wirklicher Mensch wurde und eine Person ist, die
aus zwei Naturen - Gott und Mensch - besteht.
Artikel 3 Wir glauben, dass Christus leibhaftig
von den Toten auferstand, in den Himmel auffuhr
und wiederkommen wird, um die Welt in
Gerechtigkeit zu richten.
Artikel 4
Wir glauben, dass der Heilige
Geist gleichen Wesens, gleicher Majestät und
Herrlichkeit mit dem Vater und dem Sohn - und
wahrer, ewiger Gott ist.
Die
Regel Wesen des Glaubens - 5+6
Artikel 5
Wir glauben, dass die gesamte
Heilige Schrift von Gott eingegeben ist und alle
Dinge enthält, die zu unserer Errettung
notwendig sind.
Artikel 6
Wir glauben, dass das Alte
Testament mit derselben Autorität spricht, wie
auch das Neue Testament und dass beide der
Menschheit ewiges Leben in Jesus Christus
anbieten.
Das
Leben im Glauben - 7- 20
Artikel 7
Wir glauben, dass die
ursprüngliche Sünde, die durch die Übertretung
Adams entstand, die Ursache ist, die dann Schuld
und Verderben über den Charakter eines jeden
Menschen gebracht hat.
Artikel 8
Wir glauben, dass der Mensch nach
dem Fall Adams sich nicht durch seine eigene
natürliche Kraft im Glauben zu Gott wenden und
Ihm annehmbare Werke entgegenbringen kann.
Artikel 9
Wir glauben, dass Werke, die wir
vor unserer Erlösung getan haben, egal wie gut
sie auch sein mögen, nicht Gottes Anerkennung
finden.
Artikel 10 Wir glauben, dass wir durch die
schöpferische Wirksamkeit des Heiligen Geistes
wiedergeboren werden.
Die
Familie des Glaubens - 11-35
Artikel
21
Wir glauben, dass alle
Gläubigen in Verbindung mit Christus Glieder der
heiligen allumfassenden christlichen Kirche sind.
Eine sichtbare Kirche Christi ist eine
Versammlung von Gläubigen, in denen das Wort
Gottes gepredigt wird und die Sakramente
(Verordnungen) der Taufe und des Herrenmahls nach
dem Befehl Christi beachtet werden.
Artikel 22
Wir glauben, dass eine Kirche die
Autorität besitzt, Formen des Gottesdienstes und
Gesetze zur Leitung ihrer Glieder aufzustellen.
Jedoch darf keine Kirche irgendetwas festsetzen,
was im Gegensatz zum geschriebenen Worte Gottes
steht.
Artikel 23
Wir glauben, dass Konzilien oder
Vollversammlungen sich irren können und sich
manchmal geirrt haben, nicht nur in weltlichen
Angelegenheiten, sondern auch in jenen Dingen,
die Gott betreffen. Der einzige Maßstab des
Glaubens ist das geschriebene Wort Gottes.
Artikel 24
Wir glauben, dass Verkündiger
rechtmäßig zu dem Werk berufen werden sollten,
welches ihnen durch den Heiligen Geist anvertraut
und auch durch des HERRN Leute ordentlich
beglaubigt wurde.
Artikel 25
Wir glauben, dass die beiden
Sakramente (oder Verordnungen) des Herrn - Taufe
und das Herrenmahl - von Gott vorgeschriebene
Symbole oder Zeichen sind. Diejenigen, die diese
recht empfangen, erhalten ihren Glauben
bestätigt und die Gnade Gottes wird unter Gebet
zunehmend vermehrt.
Artikel 26
Wir glauben, dass die Taufe ein
Zeichen des Bekenntnisses ist, wodurch wir
unseren Glauben an Christus öffentlich
mitteilen. Diejenigen, die getauft sind, werden
in die sichtbare Gemeinde eingepfropft. Die
Verheißungen der Sündenvergebung und Annahme
als Söhne Gottes (Adoption) werden durch den
Heiligen Geist sichtbar dargestellt.
Artikel 27
Wir glauben, dass das Herrenmahl
ein Gedächtnis der Erlösung durch den Tod
Christi ist, welche uns zugute kommt. Es ist ein
Symbol, dass unsere Seele sich von Christus
ernährt und ein Zeichen der Gemeinschaft, die
wir miteinander haben.
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Artikel
11 Wir glauben, dass unser
Glaube ein einfaches Verlassen und Stützen auf
Christus oder eine Abhängigkeit von Ihm
bedeutet.
Artikel 12 Wir glauben, dass wir nur dann vor Gott
Vergebung unserer Sünden erhalten und vor Ihm
als gerechtfertigt angesehen werden, wenn wir
allein an die Tat und die Bedeutung Jesu Christi,
unseres Herrn und Heilandes glauben.
Artikel 13
Wir glauben, dass die Buße die
Folge der Sündenerkenntnis und eine
Sinnesänderung Gott gegenüber ist, die durch
den Heiligen Geist bewirkt wurden.
Artikel 14
Wir glauben, dass alle Gläubigen
in Verbindung mit Christus wiedergeboren und
damit Söhne Gottes und Miterben Christi sind.
Artikel 15 Wir glauben, dass jene guten Werke, die
die Frucht des Glaubens sind und unserer
Rechtfertigung (mittels Glaubens) folgen, nun
Gott - durch Verbindung mit Christus - zufrieden
stellen, und von Ihm angenommen werden.
Artikel 16
Wir glauben, dass es für uns
unmöglich ist, ein besonderes Verdienst vor Gott
dadurch zu erwerben, dass wir mehr tun als Er uns
befiehlt.
Artikel 17 Wir glauben, dass wir die Erlösung in
Verbindung mit Jesus Christus empfangen und dass
Er uns so vollkommen erlöst, dass Er für diese
Erlösung an uns keine zusätzlichen Forderungen
stellt oder von uns eigene Verdienste verlangt.
Artikel 18
Wir glauben, dass Gott einerseits
sein Volk auserwählt, vorherbestimmt und zum
ewigen Leben beruft, Er aber andererseits diese
Menschen zu verantwortlich Handelnden macht,
denen die Erlösung durch Jesus Christus frei
angeboten worden ist.
Artikel 19 Wir glauben, dass, nachdem wir errettet
worden sind, für uns die Möglichkeit besteht,
durch Unglaube, Unachtsamkeit und Weltlichkeit in
Sünde zu fallen. Doch durch die Gnade Gottes
können wir wiederum von diesem Fall aufstehen
und unser Leben zum Guten verändern.
Artikel 20
Wir glauben, dass nur Christus
ohne Sünde war. Alle jedoch, obwohl durch
Christus wiedergeboren, übertreten weiterhin in
vielerlei Angelegenheiten Gottes heilige Gebote.
Artikel 28
Wir glauben, dass beide, das Brot
und der Wein, wegen des Befehls Christi an alle
Christen uneingeschränkt ausgeteilt werden
sollen.
Artikel 29
Wir glauben, dass der Gläubige
nicht die Vorteile der Sakramente (Verordnungen)
dadurch verliert, falls diese durch böse
Menschen verwaltet werden. Werden die
Verordnungen in Christi Namen durchgeführt, dann
sind sie Seine Einrichtung und bringen Seine
Verheißungen hervor.
Artikel 30 Wir glauben, dass das Opfer Christi am
Kreuz ein für allemal von Ihm vollbracht wurde,
und es niemals wiederholt werden soll. Deshalb
steht eine Darstellung des Herrenmahls als ein
Opfer dem geschriebenen Wort Gottes vollkommen
entgegengesetzt da.
Artikel 31
Wir glauben, dass die Lehre vom
Fegefeuer und der Absolution, das Beten für die
Toten, die Anbetung von Reliquien und Bildern
sowie das Beten zu Heiligen dem Worte Gottes
entgegenstehen und im Widerspruch zu der
Vollkommenheit der Erlösung steht, die wir in
Jesus Christus haben.
Artikel 32
Wir glauben, dass das private
Sündenbekenntnis einem Priester gegenüber und
die priesterliche Absolution Handlungen sind, die
dem Worte Gottes entgegenstehen. Wenn ein Christ
gegen einen Mitmenschen sündigt, muss er seine
Sünden der verletzten Person gegenüber
bekennen. Aber in allen anderen Angelegenheiten,
da Sünden gegen Gott begangen werden, soll das
Bekenntnis Gott gegenüber geschehen. Niemand
kann Sünden vergeben als Gott allein.
Artikel 33
Wir glauben, dass Verkündiger
genauso heiraten dürfen, wenn sie es wünschen,
wie es auch andere Christen tun.
Artikel 34
Wir glauben, dass es die Pflicht
aller Gläubigen ist, aller staatlichen
Autorität, die regulär und rechtmäßig
verfasst ist, respektvollen Gehorsam
entgegenzubringen.
Artikel 35
Wir glauben, dass alle Christen
ihre Mittel und ihren Einfluss dazu gebrauchen
sollten, die Ursache der Wahrheit und der
Gerechtigkeit zur Ehre Gottes bekanntzumachen.
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